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Presse-Info der Kreisverwaltung TF - Dank des Kreisbrandmeisters nach Waldbrand bei Jüterbog -

Amt Dahme/Mark, den 31.07.2018

260 Hektar Wald brannten in den vergangenen Tagen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. Zeitweise waren bis zu 120 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu bekämpfen bzw. seine Ausbreitung zu verhindern. Es ist wieder gelungen, den Waldbrand trotz aller Schwierigkeiten vor Ort so unter Kontrolle zu behalten, dass zu keiner Zeit eine ernsthafte Bedrohung für die angrenzenden Ortschaften und der darin lebenden Menschen bestand.

Eigentümerin der betroffenen Fläche ist die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

„Allen Einsatzkräften gilt ein herzliches Dankeschön“, so Kreisbrandmeister Tino Gausche. Er ist nicht nur voll des Lobes für die einsatzbereiten Kameradinnen und Kameraden, sondern auch für ihre Arbeitgeber. „Wir können uns glücklich schätzen, dass sie die Feuerwehrleute teilweise über Tage von ihrer Arbeit freigestellt und so den Einsatz überhaupt erst ermöglicht haben.“

Außerdem gelte vielen Bürgerinnen und Bürgern der Region der Dank. „Sie haben die Aktiven vor Ort mit Getränken, Eis oder Lebensmitteln unterstützt und mit und vielen aufmunternden Worten ihre Anerkennung für das Wirken der Freiwilligen Feuerwehren zum Ausdruck gebracht“, betont der Kreisbrandmeister. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren kamen für zwei Tage auch Hubschrauber der Bundespolizei zum Einsatz, auch deren Besatzungen ist zu danken.

Tino Gausche geht davon aus, dass angesichts der großen Waldbrände in Altes Lager und Fichtenwalde die Waldbrandschutzmaßnahmen einmal mehr auf den Prüfstand gestellt und die Ereignisse gemeinsam mit den zuständigen Stellen ausgewertet werden.

„Das beste Mittel gegen Waldbrände ist ein effektiver vorbeugender Waldbrandschutz. Neben Investitionen in Löschtechnik für die Brandbekämpfung in kampfmittelbelasteten Bereichen gebühren der Waldbrandvorsorge und dem notwendigen finanziellen Rahmen hohe Priorität. Hier besteht aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf“, erklärt Tino Gausche.