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Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte - Landkreis würdigt Ehrenamt in einer Festveranstaltung


Bild zur Meldung: Ehrenamtsveranstaltung



Pressemitteilung des Landkreises Teltow-Fläming

 

In einer Festveranstaltung würdigte der Landkreis Teltow-Fläming am 7. Dezember 2022 zahlreiche Personen. die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen. Vorgeschlagen für die Ehrung wurden sie von ihren Städten und Gemeinden.

 

Ehrenamt ist unverzichtbar

Landrätin Kornelia Wehlan betonte in ihrer Ansprache, dass ohne gegenseitige Hilfe und Toleranz weder das gesellschaftliche noch das wirtschaftliche Leben funktionieren würden. Wer sich freiwillig engagiert, der leiste seinen ganz persönlichen Beitrag zu einer Gesellschaft, die auf Vertrauen, Solidarität, Eigeninitiative und Verantwortung setzen kann. Sie dankte den ehrenamtlich Engagierten: "Sie sind die Menschen, die sich trotz vieler Alltagspflichten Zeit für andere nehmen. Und Sie leisten mit Ihrer Arbeit etwas, das der Staat nie bewirken könnte – sie stiften Solidarität, Gemeinsinn und Zusammenhalt. Sie sind der Kitt, der die Gesellschaft bindet, der ihr Sicherheit und Stabilität gibt. Und nur, weil es Menschen wie Sie gibt, können wir einander helfen, beistehen und gemeinsam stark sein. Dafür danken wir Ihnen. Für Ihre klugen Ideen und Ihr Herzblut, für Ihre Umsicht und Verlässlichkeit, für Ihr Einfühlungsvermögen und Ihre Ausdauer – dafür, dass Sie das Gemeinwohl über die eigenen Interessen stellen. Sie sind einfach da, wenn Sie gebraucht werden – und zwar ohne Bezahlung oder Aufforderung. Sie bringen sich ein: voller Elan, mit Einsatzbereitschaft, Tatkraft, vielen guten Ideen und jeder Menge Schwung – egal, wie vertrackt die Situation gerade ist."

 

Kreistagsvorsitzender Danny Eichelbaum ergänzte: "Auch ich möchte Ihnen versichern, WIE dankbar die Politik im Landkreis Teltow-Fläming sein kann, so viele und so vielfältig engagierte Menschen in der Region zu haben. Das ist ein großes Glück! Denn bitte stellen Sie sich einmal vor, es gäbe kein Ehrenamt. Wie sähe unser Landkreis dann aus? Würden wir uns dann hier auch noch so wohl fühlen? Nein, mit Sicherheit nicht. Denn: Brände könnten wahrscheinlich nicht schnell genug gelöscht werden, weil es zu wenige Feuerwehrleute gäbe. Kinder und Jugendliche könnten sich in keinem Sportverein austoben und ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und stärken. Unsere Traditionen und Bräuche würden von Jahr zu Jahr mehr vergessen, weil sie niemand recherchieren und aufarbeiten würde. Es gäbe wahrscheinlich auch keine Dorffeste oder gemütliche Weihnachtsmärkte mit selbst gebackenen Kuchen und leckeren Bratwürsten. Schließlich wäre dann auch niemand da, der sich um die Organisation dieser schönen Veranstaltungen kümmern könnte. Wir würden also in einer ganz anderen Gesellschaft leben. Einer, in der sich jeder nur um sich und seine eigenen Bedürfnisse kümmert. Dieses Leben wäre nicht nur ziemlich trostlos, sondern würde an vielen Stellen überhaupt nicht mehr funktionieren."

 

Stärkung des Ehrenamts im Landkreis

Um das Ehrenamt zu stärken, betreibt der Landkreis einen Engagement-Stützpunkt. Dort können im Ehrenamt Aktive unter anderem einen Mobilitätszuschuss beantragen. Auch im Leitbild des Landkreises Teltow-Fläming soll sich das Ehrenamt wiederfinden. Im Leitbild verabreden Verwaltung, Politik und Bürgerschaft, wie die Zukunft der Region künftig gestaltet werden soll. Das Leitbild wird derzeit überarbeitet. Landrätin Kornelia Wehlan ruft auf: "Ich bitte Sie herzlich, sich aktiv in den Diskussionsprozess einzubringen. Bitte sprechen Sie all die Dinge an, die Sie bewegen, nutzten Sie jede Gelegenheit zum Gedankenaustausch!

 

Ehrungen

Amtsdirektor David Kaluza, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten im Landkreis, sprach die Laudationes für die folgenden Ehrenamtler*innen:

 

Carolin Zielke und Karsten Krieg (Stadt Dahme/Mark)

Nachdem bei einer brandschutztechnischen Begehung in der Kita Amalienstift erhebliche Mängel festgestellt wurden, hatte der Träger nur zwei Möglichkeiten: Entweder die kostenintensive Beseitigung der Mängel in Auftrag zu geben und den Aufenthalt der Kinder während der Umbauphase zu organisieren … oder die Kita zu schließen.

Eine besonders angespannte Situation, in der die Elternvertreter Carolin Zielke und Karsten Krieg sehr besonnen und engagiert handelten – stets ruhig, sachlich und fachlich versiert.

So wurden die Bedenken der Eltern in Gesprächen zwischen dem Kitaträger, der Verwaltung und politischen Vertretern der Stadt Dahme/Mark erläutert. Dass eine Lösung für neue Kitaräume gefunden werden konnte, ist in hohem Maß Frau Zielke und Herrn Krieg zu verdanken. Sie haben dem Träger und der Stadt Dahme/Mark eine sehr kostengünstige Variante präsentiert. Beide Elternvertreter haben einen maßgeblichen Anteil daran, dass der kirchliche Kitaträger in der Stadt Dahme/Mark verbleibt.

 

Kornelia Lehmann (Gemeinde Niederer Fläming)

Leider kann Frau Lehmann heute nicht hier sein, dennoch wollen wir ihre ehrenamtliche Arbeit würdigen. Als frühere Leiterin der gemeindeeigenen Schul- und Kitaküche in Werbig lag ihr immer die gesunde Ernährung der Kinder am Herzen. Sie hatte noch während ihrer Berufsphase die Idee, wieder einen Schulgarten ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit der neuen Schulleitung wurde im Februar 2018 die Schulgarten-AG gegründet. Seitdem war Frau Lehmann ganzjährig ehrenamtlich für den Schulgarten verantwortlich und arbeitete dabei eng mit der Schule, dem Hort und der Schulküche zusammen. Sie kümmerte sich auch in der Ferienzeit um den Schulgarten und organisierte weitere ehrenamtliche Helfer. Frau Lehmann ist auch heute noch als ehrenamtliche Helferin für den Schulgarten tätig.

 

Karin Lindner (Gemeinde Niederer Fläming)

Die Ortsvorsteherin von Nonnendorf hat immer ein offenes Ohr für alle – ob groß oder klein, jung oder alt. Sie setzt sich dafür ein, dass sich alle im Dorf wohlfühlen.

Frau Lindner engagiert sich als Vorstandsvorsitzende im Dorfverein, den sie mit gegründet hat. Sie sorgt für Ordnung, Sauberkeit und Entwicklung im Dorf, vor allem des Spielplatzes, des Dorfplatzes und des Friedhofs. Zudem hat sie maßgeblich die Sanierung des über 100 Jahre alten denkmalgeschützten Backhauses koordiniert, unterstützt und umgesetzt. Dafür hat sie Spenden gesammelt, Fördergelder beantragt und war selbst aktiv. 2022 konnte der wieder hergestellte Backofen eingeweiht werden.

 

Die Gäste der Veranstaltung durften zudem ein musikalisches Highlight erleben:

Das Ensemble Sax Two – Matthias Wacker und Christine Unnerstall – erfreute mit seinem Können.

Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse statt.