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Ausstellung ARCHE NOAH in Sankt Marien Dahme/Mark

21.10.2017

Werke verschiedener Künstlerinnen & Künstler

aus verschiedenen Jahrhunderten

und verschiedenen Kontinenten

 

Der Mythos der Sintflut hat seit jeher die Menschen in den verschiedenstenen Kulturen beschäftigt. An prominenter Stelle
festgehalten in der alttestamentlichen Geschichte von der Arche
Noah (1. Mose 6,5 – 9, 28) aus dem 6. Jh. v. Chr. Aber auch im
zeitlich älteren Text des babylonischen Gilgamesh-Epos (ca. 1800 v. Chr.) gibt es erstaunlich viele Übereinstimmungen
zur Noah-Geschichte.

 

Die Arche Noah hat in all den zurückliegenden Jahrhunderten an
Aktualität nichts eingebüßt. Leider - muss man an diese Stelle
hinzufügen. Das Problem scheint dabei so alt zu sein wie die
Menschheit selber. Mahatma Gandhi hat das vor knapp 100 Jahren recht treffend beschrieben: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

 

Interessant ist wie die Geschichte der Arche Noah wohl heute im
Jahre 2017 erzählt werden müsste. Was gehört heute unbedingt in eine "Arche", um die Zukunft zu retten und zu sichern? Nach dem Gipfeltreffen der G20 in Hamburg hat man nicht unbedingt den Eindruck, dass die Wasserpegel dieser Welt künftig messbar sinken werden.

 

Müssten neben Tieren nicht auch ein exemplarischer Regenwald auf die Arche? Und würde die Arche auf einem Meer aus Plastikmüll in den Wochen der Flut vor sich hindümpeln? Oder wäre die Arche gar ein Raumschiff?

 

In der Ausstellung in St. Marien sind u.a. Werke folgener Künstlerinnen und Künstler vertreten:
Torsten Biet
FAN Pu (China)
Hartmut Fischer
Walter Habdank
Kerstin Heinze
Melchior Küsell
Azaria Mbatha (Südafrika)
Uwe Mücklausch
Johann Sebastian Müller
Lothar Sell
Ingrid Spruch
Sadao WATANABE (Japan)

 

Danksagung
Die Ausstellung konnte nur durch die
großzügige Unterstützung verschiedener
Leihgeber und in Kooperation mit der
Kunstpause in Dahme realisiert werden.
Einzelne Werke wurden extra für diese
Ausstellung geschaffen und sind daher
das erste Mal öffentlich zu sehen, andere
Exponate wurden schon wiederholt ausgestellt.
Wir sagen in alle Himmelsrichtungen
Danke!

 

Carsten Rostalsky; Pfr.
 

Die Ausstellung in St. Marien in Dahme/Mark kann zu folgenden Zeiten besichtigt werden: 9. September bis 29. Oktober 2017 Samstag & Sonntag, jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung: 035451-476

 
 

Veranstaltungsort

Kirche Sankt Marien Dahme/Mark

Geschwister-Scholl-Straße
15936 Dahme/Mark

 

Veranstalter

Evangelische Kirchengemeinde Dahme gemeinsam mit Akteuren der KUNSTPAUSE Dahme/Mark

 

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