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Mittwoch, 08.04.2020

Infektionsgeschehen im Landkreis TF

  • 75 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie
  • 105 aktuelle Verdachtsfälle*
  • 76 Personen derzeit in Quarantäne**
  • ein Todesfall (einer hochbetagten Person mit Vorerkrankungen)

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu dem Todesfall aus Gründen des Datenschutzes und mit Rücksicht auf die trauernden Angehörigen keine weiteren Angaben zu der verstorbenen Person machen werden.

 

*Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.

**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen.

Regionale Verteilung:

 

Vortag

aktuell

Baruth/Mark

3

3

Blankenfelde-Mahlow

17

17

Dahme/Mark

2

2

Dahmetal

0

0

Großbeeren

8

9

Ihlow

0

0

Jüterbog

0

1

Luckenwalde

4

4

Ludwigsfelde

16

16

Mellensee

2

3

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

2

2

Nuthe-Urstromtal

1

1

Rangsdorf

3

3

Trebbin

2

2

Zossen

11

12

gesamt

71

75

 

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Montag, 06.04.2020

Infektionsgeschehen im Landkreis TF

  • 71 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie

  • 144 aktuelle Verdachtsfälle*

  • 89 Personen derzeit in Quarantäne**

  • zum Glück bislang kein Todesfall

 

*Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.
**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen.

 

Regionale Verteilung:

 

Vortag

aktuell

Baruth/Mark

3

3

Blankenfelde-Mahlow

17

17

Dahme/Mark

2

2

Dahmetal

0

0

Großbeeren

8

8

Ihlow

0

0

Jüterbog

0

0

Luckenwalde

4

4

Ludwigsfelde

15

16

Mellensee

2

2

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

2

2

Nuthe-Urstromtal

1

1

Rangsdorf

3

3

Trebbin

2

2

Zossen

11

11

gesamt

70

71

 

Familienbesuch zu Ostern?

Aktualisiert: Kampf gegen Covid-19 bringt Einschränkungen mit sich - bitte beachten!

Viele Menschen leiden derzeit unter Einsamkeit und Trennung von ihren Liebsten. Großeltern vermissen ihre Enkel, Eltern ihre erwachsenen Kinder … und dann steht  Ostern vor der Tür! Eigentlich wollten Sie das Fest in Familie feiern – aber ist das eigentlich noch erlaubt?

 

"Ansammlungen" im privaten Raum ebenfalls verboten!

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg setzt hier enge Grenzen: Es sind nicht nur Veranstaltungen und Ansammlungen im öffentlichen, sondern auch im privaten Raum untersagt:

Treffen mehrere Personen zusammen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ist das nicht erlaubt und kann sogar mit Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro bestraft werden. So heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei des Landes Brandenburg vom 5. April 2020: „Familientreffen oder Familienfeiern sind auf die Mitglieder des eigenen Hausstands zu beschränken! Das Ostereiersuchen im großen Freundes- und Bekanntenkreis muss in diesem Jahr leider ausfallen. Ausflüge sollten vermieden werden. Sie sind unter Einhaltung der Vorgaben jedoch nicht untersagt.“

 

Einkaufen für die Feiertage

Bitte mit Anstand und Abstand!

Die Ostertage stehen vor der Tür. Auch, wenn in diesem Jahr nur in kleinem Kreis – nämlich ausschließlich mit den Mitgliedern des eigenen Hausstands – gefeiert werden darf, so soll es doch trotzdem ein Fest werden: Mit einem schön gedeckten Tisch, bunten Ostereiern und gutem Essen.

 

Vor dem Genuss steht allerdings der Einkauf. Damit Sie sich ohne Stress und vor allem ohne sich anzustecken mit Lebens- und Genussmitteln vom Schokohasen bis zum Eierlikör eindecken können, rät Amtsarzt Rüdiger Lehmann:

 

· Gehen Sie nicht erst am Gründonnerstag einkaufen, sondern möglichst zu Wochenbeginn!

· Halten Sie auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt Abstand zu anderen Kund*innen – mindestens 1,50 m! Drängeln ist nicht nur unhöflich, sondern kann in Zeiten von Covid-19 auch Leben gefährden.

· Vergessen Sie auch die anderen Grundregeln der Hygiene nicht: Niesen Sie in die Armbeuge! Entsorgen Sie gebrauchte Papiertaschentücher! Waschen Sie sich nach dem Einkauf mindestens 20 Sekunden die Hände mit Seife!

· Und nicht zuletzt: Kaufen Sie nur, was Sie wirklich benötigen, damit vor allem Berufstätige auch noch eine Chance haben, besonders gefragte Produkte zu erhalten!

 

Soforthilfen für landwirtschaftliche Betriebe bis 100 Beschäftigte

Zuschüsse von bis zu 60.000 Euro können von der Corona-Krise betroffene Brandenburger Agrarbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten erhalten. Darauf macht das Landwirtschaftsamt Teltow-Fläming aufmerksam und verweist auf eine Information des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.

 

Förderrichtlinie

Die am 3. April 2020 in Kraft getretene Förderrichtlinie können Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei- und Aquakultur und des Gartenbaus nutzen, die in Corona-bedingte Liquiditätsprobleme geraten sind. Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie für gewerbliche Unternehmen gestaffelt. Während Agrarbetriebe mit bis zu fünf Beschäftigten maximal 9.000 und mit bis zu 10 Mitarbeitenden maximal 15.000 Euro aus Bundesmitteln erhalten können, zahlt das Land für Landwirtschaftsunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten maximal 30.000 Euro und mit bis zu 100 Erwerbstätigen maximal 60.000 Euro. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wird die Anträge bearbeiten. Die Antragsformulare stehen ab Montag, 6. April 2020, online bereit

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

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Sonntag, 05.04.2020

Aktueller Stand zum Infektionsgeschehen im Landkreis TF

 

  •  70 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie

  •  125 aktuelle Verdachtsfälle

  •  92 Personen derzeit in Quarantäne

  • zum Glück bislang kein Todesfall

 

 

 

Vortag

aktuell

Baruth/Mark

3

3

Blankenfelde-Mahlow

17

17

Dahme/Mark

2

2

Dahmetal

0

0

Großbeeren

8

8

Ihlow

0

0

Jüterbog

0

0

Luckenwalde

4

4

Ludwigsfelde

13

15

Am Mellensee

2

2

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

2

2

Nuthe-Urstromtal

1

1

Rangsdorf

3

3

Trebbin

1

2

Zossen

11

11

gesamt

67

70

   

Auswertung der Kontrollen auf der Flaeming-Skate am 

Wochenende

Einschätzung der Landrätin Kornelia Wehlan: "Am Wochenende haben viele Menschen das gute Wetter genutzt und waren auf der Flaeming-Skate unterwegs. Trotzdem gab es, wie unsere angekündigten Kontrollen bestätigten, keine Menschenansammlungen. Die Abstandsregelungen wurden eingehalten, man war nur zu zweit oder in Familie unterwegs. Für so besonnenes und verantwortungsbewusstes Handeln danke ich allen Frischluftsuchenden und Freizeitsportlern herzlich! Auch wenn ich mit ihnen auf bessere Zeiten hoffe, ist Abstand halten nach wie vor unerlässlich und der richtige Weg, um Infektionsketten zu unterbrechen."

  

Neue Sprechzeiten im Abstrichzentrum Ludwigsfelde
Ab Dienstag, 7. April 2020 hat das Abstrichzentrum Ludwigsfelde veränderte Sprechzeiten: Dort werden Rachenabstriche Montag bis Freitag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr durchgeführt. Über das Osterwochenende ist das Zentrum am Samstag, dem 11. April 2020, von 10 bis 12 Uhr besetzt.

 

Wie der Ärztliche Direktor des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow mitteilte, wurde die Entscheidung zum Verzicht auf die Vormittagszeiten aufgrund der deutlich rückläufigen Zahl der Abstriche getroffen. Bei Bedarf können die Öffnungszeiten wieder kurzfristig ausgeweitet werden. Dringende Abstriche erfolgen, wie bisher auch, an Wochenenden und Feiertagen über die Notaufnahme des Ludwigsfelder Krankenhauses.

 

Informationen über Soforthilfen

Neu im Internetauftritt des Landkreises ist die Übersicht zu Soforthilfen zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen während der Corona-Pandemie in den verschiedenen Bundesländern. Der Link der Bundesagentur für Arbeit ist bei den „Fragen und Antworten“ auf www.teltow-flaeming.de zu finden.

Übersicht Soforthilfen

 

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Freitag, 03.04.2020

Aktueller Stand zum Infektionsgeschehen im Landkreis TF

67 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie
109 aktuelle Verdachtsfälle*
89 Personen derzeit in Quarantäne**
zum Glück bislang kein Todesfall

 

*Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.

**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen.

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Donnerstag, 03.04.2020

Aktueller Stand zum Infektionsgeschehen im Landkreis TF

  • 59 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie
  • 101 aktuelle Verdachtsfälle
  • 90 Personen derzeit in Quarantäne
  • zum Glück bislang kein Todesfall

 

 

Vortag

aktuell

Baruth/Mark

3

3

Blankenfelde-Mahlow

16

16

Dahme/Mark

2

2

Dahmetal

0

0

Großbeeren

4

4

Ihlow

0

0

Jüterbog

0

0

Luckenwalde

2

3

Ludwigsfelde

12

13

Mellensee

2

2

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

2

2

Nuthe-Urstromtal

1

1

Rangsdorf

3

3

Trebbin

1

1

Zossen

8

9

gesamt

56

59

 

Die Verteilung der Infektionen auf die Städte und Gemeinden ist der Karte auf www.teltow-flaeming.de/corona zu entnehmen oder über den nachfolgenden direkten Link zu erreichen:

https://npgeo-de.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=5c0c6b770140416a999ef4c70392117d

Weitere Themen:

Familienbesuch zu Ostern?

Kampf gegen Covid-19 bringt Einschränkungen mit sich - bitte beachten! 

Viele Menschen leiden derzeit unter Einsamkeit und Trennung von ihren Liebsten. Großeltern vermissen ihre Enkel, Eltern ihre erwachsenen Kinder … und dann steht auch noch Ostern vor der Tür!

Eigentlich wollten Sie das Fest in Familie feiern – aber ist das eigentlich noch erlaubt?

"Ansammlungen" im privaten Raum ebenfalls verboten!

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg setzt hier enge Grenzen:

Es sind nicht nur Veranstaltungen und Ansammlungen im öffentlichen, sondern auch im privaten Raum untersagt:

Treffen mehrere Personen zusammen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ist das nicht erlaubt und kann sogar mit Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro bestraft werden.

Besuch nur im kleinen Rahmen - und mit Vorsicht

Das große Familienfest ist damit natürlich passé. Nichts spricht jedoch gegen einen Besuch im kleinen Rahmen (einer Person aus einem weiteren Hausstand lt. Innenminister Stübgen) – wenn man auch hier die nötige Vorsicht walten lässt. So ist es gerade gegenüber älteren oder gesundheitlich angeschlagenen Personen angebracht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Abstand zu wahren und auf Umarmungen zu verzichten. Denn niemand kann wissen, ob er nicht bereits infiziert ist und die Viren weiterträgt. Viele Infektionen verlaufen zu Beginn, wenn die Virenkonzentration im Rachen besonders hoch ist, ohne Symptome. Und Sie wollen doch nicht Ihre Angehörigen gefährden?

Sie vermuten einen Verstoß?

Was ist aber, wenn Sie in der Nachbarschaft solche Zusammenkünfte beobachten und vermuten, dass damit gegen die Eindämmungsverordnung verstoßen wird? Sie können natürlich das Gespräch mit Ihren Nachbarn suchen. Vielleicht erfahren Sie, dass es einen genehmigten Grund für das Treffen gibt. Wenn Sie befürchten, dass Ihre Nachbarn zu Virenträgern werden und Sie persönlich anstecken könnten, äußern Sie diese Bedenken. Die meisten Menschen haben inzwischen dafür Verständnis, dass der Schutz von Risikogruppen auch in ihrer Hand liegt. Die Polizei oder das Ordnungsamt sollten Sie nur dann benachrichtigen, wenn man Ihrer Bitte um Rücksichtnahme nicht nachkommt.

 

Mund-Nasen-Maske

Selbst genähte Masken helfen gegen Verbreitung des Virus - hier können Sie Ihre Spenden abgeben

Wer sollte eigentlich in der Öffentlichkeit einen Mundschutz tragen? Nur die alten und vorerkrankten Menschen? Oder die jungen und aktiven? Gar keiner - oder am besten alle? Das sagt Amtsarzt Rüdiger Lehmann dazu:

 

Mythos Maske?

Zu Beginn der Corona-Pandemie hörte man oft, dass einfache OP-Mundschutze wirkungslos gegen das Virus sind. Damit sei das Horten und Tragen quasi sinnlos. Hieraus entstand ein gefährliches Missverständnis: Nämlich, dass Mundschutze generell wenig helfen. Das ist so nicht korrekt!

Was stimmt:

Richtig ist: Wenn ich als gesunder Mensch einen einfachen Mundschutz trage, schützt dieser mich NICHT vor den Viren anderer. Der eventuell in der Luft stehende Sprühnebel wird nicht gefiltert. Er geht am Rand der Maske vorbei. Ich könnte ihn einatmen und mich infizieren.

Was auch stimmt:

Trage ich als kranker Mensch eine einfache Maske, schütze ich die anderen! Im Frühstadium der Corona-Infektion ist die Virus-Konzentration im Rachen sehr hoch, am höchsten wohl kurz vor Symptombeginn. Beim Sprechen oder Hüsteln werden dann sehr große Mengen Virus in die Luft geworfen. Besonders gefährlich sind Speicheltropfen oder Schleimklumpen. Wenn ich also huste, niese oder spreche, gefährde ich nicht nur meine Umgebung, sondern auch das Personal in den Arztpraxen und Krankenhäusern. Ein einfacher Mundschutz hält das Gröbste zurück!

Woher weiß ich, ob ich symptomfrei krank bin?

Das könnte man nur durch einen Test erfahren. Der ist allerdings denjenigen vorbehalten, die bereits Symptome zeigen (siehe Richtlinien des RKI) und kostet Zeit. In Zeiten einer Pandemie muss jeder (symptomlose) Mensch davon ausgehen, potenziell schon infiziert und damit ansteckend zu sein. Er muss also andere vor sich schützen. Familienmitglieder im selben Haushalt sind leider davon ausgenommen, denn die werden oft "automatisch" mitinfiziert, wenn jemand erkrankt.

Mundschutze für alle!

Da also alle Menschen davon ausgehen müssten, symptomlos erkrankt mit hochinfektiösem Speichel zu sein, sollten am besten auch alle einen einfachen Mund-Nasen-Schutz tragen. Aus Solidarität! In Asien ist das übrigens Ausdruck des guten Tons - warum auch hier nicht in Teltow-Fläming?

Woher nehmen – und nicht stehlen?

Es ist unstrittig, dass medizinisches Material wie OP-Masken dem medizinischen und pflegenden Personal vorbehalten sein sollte. Alle anderen können sich behelfen durch Nähen oder Basteln. Es gibt zahlreiche Anleitungen im Netz, z. B. hier:

 

https://mVorstellungedia.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

https://maskeauf.de/ (Aktion #maskeauf)

 

Unterstützung für Pflege, Rettungsdienst, wichtige Infrastruktur

Auch in den Krankenhäusern, den Pflegeheimen, den Therapieeinrichtungen oder lebenswichtigen Unternehmen wie der Wasser- und Stromversorgung wird das Schutzmaterial knapp. Hier können SIE helfen: Nähen Sie einfache Mund-Nase-Masken, die man durch Waschen bei 90 Grad desinfizieren kann und die wiederverwendbar sind! Sie werden in allen Rettungswachen des Rettungsdienstes Teltow-Fläming sowie den Krankenhäusern entgegengenommen und an bedürftige Einrichtungen verteilt.

 

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Dienstag, 31.03.2020

Aktueller Stand Infektionsgeschehen

Aktuelle Lage LK TF

50 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie
72 aktuelle Verdachtsfälle
91 Personen derzeit in Quarantäne
zum Glück bislang kein Todesfall

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Montag, 30.03.2020

Corona-Virus – Dossier

Leider gibt es in der Stadt Dahme/Mark seit heute den 2. bestätigten Fall.


Aktueller Stand des Infektionsgeschehens im Landkreis Teltow-Fläming

Stand: 29. März 2020

43 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie
87 aktuelle Verdachtsfälle
86 Personen derzeit in Quarantäne
zum Glück bislang kein Todesfall
13 Personen gelten inzwischen wieder als gesund

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Montag, 30.03.2020

Notbetreuung neu geregelt

Berechtigter Personenkreisfür Inanspruchnahme von Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde erweitert
 

Erweitert wurde der anspruchsberechtigte Personenkreis für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Kitas und Horten. Dazu hat der Landkreis Teltow-Fläming die zweite Änderung der Allgemeinverfügung zum Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen und Heimvolkshochschulen veröffentlicht.

 

Die veränderten Regelungen wurden im Amtsblatt 11/2020 veröffentlicht.

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Freitag, 27.03.2020

Aktueller Stand Infektionsgeschehen

Aktuelle Lage LK TF

­       40 Infektionen

­       68 Verdachtsfälle

­       83 Personen in Quarantäne.

­       Es ist zum Glück noch niemand im Landkreis Teltow-Fläming an der Krankheit verstorben.

 

Verteilung der Infektionen auf die Städte und Gemeinden bzw. das Amt Dahme/Mark. Die regionale Verteilung ist auch unter folgendem Link einsehbar:

https://npgeo-de.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=5c0c6b770140416a999ef4c70392117d

 

 

 

26.03.

27.03.

Baruth/Mark

1

1

Blankenfelde-Mahlow

10

12

Amt Dahme/Mark

1

1

Großbeeren

3

3

Jüterbog

0

0

Luckenwalde

0

0

Ludwigsfelde

10*

10

Am Mellensee

1

1

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

1

2

Nuthe-Urstromtal

1

1

Rangsdorf

3

3

Trebbin

1

1

Zossen

5

5

gesamt

37*

40

 

*die Zahl wurde aufgrund einer doppelten Meldung korrigiert.

 

Einhaltung der Eindämmungs-Verordnung

„Die Menschen im Landkreis Teltow-Fläming haben ihre Kontakte sichtbar reduziert“, schätzen Landrätin Kornelia Wehlan und Krisenstabs-Leiterin Dr. Silke Neuling die Umsetzung der Eindämmungsverordnung ein. Bis auf vereinzelte Treffen von Jugendlichen seien bislang keine nennenswerten Verstöße bekannt. Umso wichtiger sei es, auch in den nächsten Tagen einsichtig zu sein und sich an die Spielregeln zu halten. „Örtliche Ordnungsämter und Polizei kontrollieren die Einhaltung der Bestimmungen streng. Im Ernstfall werde auch Strafanzeige gestellt“, so Dr. Silke Neuling.

 

An der Flaeming-Skate wurden am 26. März 2020 die Rastplätze gesperrt, um Sporttreibende und Frischluftsuchende vor gegenseitiger Ansteckung zu schützen.

 

„Der Landkreis Teltow-Fläming und die Skate-Region sind als gastfreundlich bekannt und freuen sich normalerweise über den starken Zuspruch aus Berlin und ganz Deutschland. Leider ist im Moment nicht die richtige Zeit für Ausflüge“, so die Landrätin.

http://www.flaeming-skate.de/de/aktuelles/2020/03/flaeming-skate-rastplaetze-gesperrt.php

 

Abstrichzentren in TF

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es zwei Zentren, in denen Rachenabstriche vorgenommen werden können. In beiden ist die Arbeit gut angelaufen. Die Testergebnisse liegen relativ schnell vor, mitunter sogar innerhalb von 24 Stunden. Im Ludwigsfelder Krankenhaus können montags bis freitags von 9 bis 11 und 14 bis 16 Uhr Rachenabstriche vorgenommen werden, in Luckenwalde (Fläminghalle, Weinberge 39) konnte die Zeit ausgedehnt werden auf montags bis donnerstags von 10 bis 14 und freitags von 8 bis 12 Uhr. Um andere Personen nicht anzustecken, wird darum gebeten, die Zentren individuell und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufzusuchen. Die Stadtlinie in Luckenwalde fährt die Station Flämingtherme/Fläminghalle derzeit auch nicht an. Beide Zentren können im begründeten Verdachtsfall ohne Überweisung aufgesucht werden, wenn vorher der Hausarzt/die Hausärztin oder der Ärztliche Bereitschaftsdienstes (telefonisch) konsultiert wurde.

 

Das Robert Koch-Institut hat seine Kriterien zur Verdachtsabklärung am 24. März 2020 angepasst. Demnach sollen sich Betroffene mit Atemwegserkrankungen ärztlichen Rat holen und nach einem Test fragen, wenn

o   sie in den letzten zwei Wochen Kontakt hatten zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde,

Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.),

o   sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z. B. im Krankenhaus oder der Altenpflege).

Das Kriterium „Aufenthalt in einem Risikogebiet“ ist mit der Anpassung weggefallen. Das RKI begründete es mit der fortschreitenden Ausbreitung des Erregers, die eine Unterscheidung nach einzelnen Gebieten nicht mehr sinnvoll mache.

 

Ausgangssperre im Landkreis Wittenberg

Im Landkreis Wittenberg sind derzeit ca. 8000 Personen in der Kernstadt Jessen und im Ortsteil Schweinitz von einer Ausgangssperre betroffen. Auch für die angrenzenden Landkreise Teltow-Fläming und Elbe-Elster ist diese Situation aufgrund der sozialräumlichen Verbindungen der Menschen schwierig. Insbesondere aus und in den südlichen Teil von Teltow-Fläming führen Familienbeziehungen, Arbeitswege, soziale Kontakte und vieles mehr. "Alle Menschen, auf die das zutrifft, sollten in den nächsten Tagen besonders auf sich achten“, appelliert Landrätin Kornelia Wehlan an die Bevölkerung im Landkreis. Sie selbst steht mit dem Wittenberger Landrat in Kontakt, ebenso die Krisenstäbe untereinander.

 

Selbst gefertigter Mund- und Nasenschutz

Mund- und Nasenschutz ist derzeit absolute Mangelware. Um der Knappheit entgegenzuwirken, gibt es zahlreiche Anleitungen, wie solch ein behelfsmäßiger Schutz aus kochfestem Stoff selbst hergestellt werden kann. Krisenstabs-Chefin Dr. Silke Neuling verweist auf die von der Stadt Essen veröffentlichte Anleitung und bittet die Bevölkerung im Landkreis, selbst aktiv zu werden. „Es wäre toll, wenn wir für den Ernstfall auch diese Alternative zur Verfügung hätten“, so die Krisenstabs-Chefin. „Natürlich ist dieser Mundschutz weder geprüft noch zertifiziert. Aber wenn keine anderen Möglichkeiten mehr vorhanden sind, kann man auch damit einen gewissen Schutzeffekt erzielen. Der behelfsmäßige Schutz reduziert das Risiko, dass beim Niesen, Husten oder Sprechen Tröpfchen in die Umgebung verteilt werden.“

 

Selbst genähter Mund-Nasenschutz empfiehlt sich vor allem im familiären Umfeld, kann aber auch in den Rettungswachen oder Krankenhäusern des Landkreises abgegeben werden.

 

Im Internetauftritt der Stadt Essen gibt es eine mehrsprachige Anleitung zum Nähen von behelfsmäßigem Mund-Nasen-Schutz: https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html

 

Tierärzte unterstützen

Dr. Silke Neuling, selbst promovierte Tierärztin, freut sich besonders über eine Aktion ihrer Berufskollegen und möchte diese Initiative gern auch im Landkreis bekannt machen. „Zur Zeit wird in Tierarztkliniken und -praxen geprüft, ob vorhandene Beatmungsgeräte bzw. Anästhesiegeräte mit Beatmungsmöglichkeit nach humanmedizinischem Standard im Bedarfsfall zur Verfügung gestellt werden können. Tierärzte, die sich anschließen wollen, können sich an Krankenhäuser der Region wenden oder in die Liste Veterinärmedizinische Beatmungsgeräte eintragen, die über den Internetauftritt der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft zu erreichen ist: www.dvg.net

 

Gefahr von Waldbränden

Aktuell herrscht in allen Landkreisen Brandenburgs die Waldbrand-Warnstufe 4, also eine hohe Gefahr. Die Regenfälle der jüngeren Vergangenheit haben in Brandenburg nicht ausgereicht, um Trockenheit auszugleichen. Umso wichtiger ist es, dass die Bevölkerung sich dessen bewusst ist und nicht durch unachtsames Verhalten noch einen Waldbrand riskiert.

 

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Freitag, 27.03.2020

Neue Möglichkeiten für Corona-Tests in Wildau und Luckau

Gesundheitsamt meldet dem Krisenstab 41 Infektionsfälle in Dahme-Spreewald

Für den Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald standen angesichts der Corona-Krise am heutigen Donnerstag ebenfalls viele Themen zur Abarbeitung auf der Tagesordnung. Allen voran informierte dasGesundheitsamt zur tagesaktuellenGesundheitslage bezüglich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19. Vom Laborbestätigt wurden bisher insgesamt 41 positive Fälle der neuartigen Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (13), Lübben (7), Zeuthen (5), Mittenwalde (4), Schönefeld (4), Wildau (3), Eichwalde (1), Amt Schenkenländchen (1), Amt Unterspreewald (1) Gemeinde Heidesee (1) und Gemeinde Heideblick (1). Weiterhin drei Personen davon sind in stationärer Behandlung, die übrigen 38 befinden sich in häuslicher Isolation. Derzeit sind gegen 209 Menschen Quarantänen verhängt und 400 Verdachtsfälleabzuarbeiten.

 

Weitere Test-Möglichkeiten eingerichtet

Zur weiteren Entlastung bei der Bewältigung der Testung von ansteigenden Corona–Verdachtsfällen vorwiegend für den nördlichen Dahme-Spreewald-Kreis wird derzeit ein Abstrichzentrum in der Stadt Wildau eingerichtet. Ab dem morgigen Freitag, 27. März, werden Kinder und Erwachsene mit akuten Erkältungssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen etc.) im Gesundheitszentrum Wildau (Freiheitstraße 98) medizinisch untersucht. Die Testung wird von Montag bis Freitag, zwischen 12 und 13 Uhr angeboten. Eine Voranmeldung ist täglich von 8.30 – 11 Uhr unter der Rufnummer 03375/ 5256310 vonnöten. Um ein kontrolliertes Erscheinen der Patienten über eine Terminplanung zu gewährleisten, wird der diensthabende Arzt vorab telefonisch nach Symptomen fragen undden Betroffenen dann gezielt einbestellen. Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass der Arzt abschließend über die Notwendigkeit eines begründeten Corona-Tests entscheidet.

 

Für den südlichen Landkreis steht mit der Arbeitsaufnahme einer zusätzlichen Schwerpunktpraxis ab Montag, 30. März, ebenfalls eine weitere Test-Möglichkeit zur Verfügung. Die niedergelassene Internistin Heide Zimmermann bietet in ihrer Praxis in Luckau (Berliner Straße 4) eine Fiebersprechstunde an. Patienten ab 12 Jahren mit eventueller Covid-19-Infektion werden dort Montag 13-14 Uhr, Dienstag 17-18 Uhr sowie Mittwoch bis Freitag von 11-12 Uhr ärztlich untersucht. Eine Voranmeldung ist unter der Telefonnummer 03544/2218 erforderlich. Im begründeten Verdachtsfall kann eine Abstrichdiagnostik auf das Coronavirus vorgenommen werden. 

 

Seit dieser Woche bieten in der Kreisstadt Lübben bereits die Internistinnen Dr. Christine Wendt (Judengasse 13B, Patienten ab 12 Jahren, Montag bis Freitag von 13 bis 15 Uhr, Voranmeldung unter Tel 03546/220155) und Dr. Beate Kruse (Bergstraße 7, Patienten ab 16 Jahren, Montag bis Freitag von 13 und 15 Uhr, Voranmeldung unter Tel. 03546/2560) sowie die Allgemeinmedizinerin Dipl.-Med. Barbara Zachert (Hinter der Mauer 9, Montag bis Mittwoch von 8-10 Uhr, Donnerstag 13-15 Uhr und Freitag 8-10 Uhr, Voranmeldung unter Tel. 03546/3417) Fiebersprechstunden in ihren Praxen an. Zusätzlich steht als Test-Möglichkeit die stationäre Abklärung begründeter Corona-Verdachtsfälle in den Fieberambulanzen am Evangelischen Krankenhaus Luckau, der Spreewaldklinik Lübbenund dem Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausenzur Verfügung.

 

Informationen für Bürger und Unternehmer

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat zudem ein Bürgertelefon eingerichtet, das Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.

 

Pressemitteilung Landkreis Dahme-Spreewald

 

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Mittwoch, 25.03.2020

Pressemitteilung LK TF - Cornona-Virus-Dossier

 

Im Landkreis Teltow-Fläming haben sich seit Beginn der Pandemie 23 Personen mit Covid-19 infiziert. Eine davon wird im Krankenhaus behandelt. 4 davon gelten inzwischen als genesen. Am 25. März waren 121 Verdachtsfälle noch offen und werden geprüft. 55 Personen befinden sich in Quarantäne. Es ist zum Glück noch kein*e Einwohner*in im Landkreis Teltow-Fläming an der Krankheit verstorben. Das ist die Verteilung der Infektionen auf die Städte und Gemeinden:

Stadt/Gemeinde/Amt

Anzahl

Baruth/Mark

1

Blankenfelde-Mahlow

4

Dahme/Mark

1

Großbeeren

1

Ludwigsfelde

9

Mellensee

1

Nuthe-Urstromtal

1

Rangsdorf

2

Zossen

3

 

Verfolgung der Quarantäne-Auflagen

Derzeit befinden sich mehrere Personen in Quarantäne oder „häuslicher Absonderung“, die im begründeten Fall vom Gesundheitsamt angewiesen wurde. Aber wie kann der Rest der Bevölkerung sichergehen, dass diese Quarantäne auch eingehalten wird?

 

Dazu Amtsarzt Rüdiger Lehmann:

„ Zuerst: Die Bevölkerung muss sich keine Sorgen machen. Die Patient*innen selbst wollen gewiss niemanden infizieren und halten sich – soweit uns bekannt ist – an die Regeln. Dazu gehört übrigens auch, dass sie Tagebuch über ihren Gesundheitszustand führen müssen. Das Gesundheitsamt erkundigt sich mehrmals am Tag telefonisch nach dem Befinden. Die Patient*innen müssen Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand geben. Diese so genannte Abfrage wird im Gesundheitsamt dokumentiert. Sollte ein Verstoß gegen die Auflagen nachvollziehbar festgestellt werden, wird natürlich ermittelt. Ein Verstoß gegen die Auflagen kann geahndet werden, von der Geldstrafe bis hin zu einem richterlichen Beschluss über eine „Absonderung unter Aufsicht“. Das ist bisher jedoch noch nicht nötig gewesen. Trotzdem: Ich bitte alle, die sich in Quarantäne befinden: Schützen Sie sich und andere! Halten Sie die Auflagen ein!“

 

Einhaltung der Eindämmungsverordnung

Die Bürger*innen des Landkreises Teltow-Fläming halten sich größtenteils an die so genannte Eindämmungsverordnung (Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg) des Landes Brandenburg. Das heißt, sie vermeiden es, in größeren Gruppen in der Öffentlichkeit zusammenzutreffen und gehen auf Distanz zueinander. Auch in den Einkaufsmärkten werden Abstände eingehalten. Viele Bürger*innen achten zudem von sich aus darauf, die Verkaufskräfte zu schützen. Die Einhaltung der Verordnung wird kontrolliert. Je nach Aufgabenbereich sind dafür die örtlichen Ordnungsämter, das Gesundheitsamt oder die Polizei im Einsatz. Derzeit reicht es noch aus, die Personen auf die Einhaltung der Regeln anzusprechen oder Platzverweise zu erteilen. Auffällig war am Wochenende die starke Nutzung der Fläming-Skate, vor allem auf dem Kolzenburger Rundkurs. „Natürlich ist es wichtig, sich an der frischen Luft zu bewegen“, so der Amtsarzt. Allerdings sollten sich alle dessen bewusst sein, dass beim Skaten oder Radeln wie auch beim Parken zu viel Nähe entstehen kann. Sport ist erlaubt „unter der Bedingung, dass man ihn allein, mit der Familie oder maximal zu zweit ausübt. Dabei ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.“ Alle Rastplätze an der Fläming-Skate sind für die Nutzung gesperrt; die Gaststätten sind geschlossen.

 

Bürgertelefon in Kreisverwaltung

Das Bürgertelefon in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming wird gut angenommen. Täglich erreichen uns 60 bis 70 Anfragen – von allgemein bis ganz konkret. Sie werden von geschulten Beschäftigten der Kreisverwaltung und Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts entgegengenommen und bearbeitet. Antworten, die von allgemeinem Interesse sind, werden auf der Internetseite http://www.teltow-flaeming.de/corona im Menü Fragen und Antworten veröffentlicht.

Das Bürgertelefon ist wie folgt erreichbar:

03371 608-6666

Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr

Samstag, Sonntag 10 bis 15 Uhr

Medizinische Fragen werden nicht beantwortet. Hier ist die Hausärztin oder der Hausarzt zu kontaktieren.

 

Öffentliches Leben

Wie bereits mehrfach veröffentlicht, passen viele Dienstleister des öffentlichen Lebens ihre Services der aktuellen Lage an. So bedienen VTF und Herz-Reisen die Buslinien jetzt nach dem Ferienfahrplan; der Transport der Kinder in die Notbetreuung ist gesichert.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan finden Sie stets auf den Internetseiten der Verkehrsbetriebe und des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg:

https://www.vtf-online.de

https://www.herz-reisen-zossen.de

https://vbb.de

Der Service der Recyclinghöfe des Südbrandenburgischen Abfallzweckverbands ist eingeschränkt. Darüber informiert der SBAZV ausführlich auf seiner Internetseite: https://www.sbazv.de/

Wichtig: Da nicht mehr alle Ausgabestellen geöffnet sind, können anstelle gelber Säcke für Verpackungen mit dem grünen Punkt auch andere, durchsichtige Säcke verwendet werden. Abfälle, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, werden mit dem Hausmüll entsorgt. Sie sollten aber wasserdicht und reißfest verpackt sein, um die anderen Nutzer der Mülltonne oder die Müllwerker nicht zu gefährden. Und: Benutzte Papiertaschentücher gehören nicht in die Papiertonne!

 

Dank an Bürgermeister*innen

An dieser Stelle dankt die Landrätin den Bürgermeister*innen der Städte und Gemeinden sowie dem Amtsdirektor des Amts Dahme/Mark für die konstruktiven Hinweise an die Verwaltung und den Krisenstab. „Wir arbeiten zusammen, um gemeinsam diese Krise zu meistern“, so die Landrätin.

 

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Dienstag, 24.03.2020

Pressemitteilung LK TF - Cornona-Virus-Dossier

Am Mittwoch, 25. März 2020, geht in Luckenwalde eine weitere Corona-Abstrichentnahme im Landkreis Teltow-Fläming an den Start. In der Fläminghalle (Weinberge 40) werden Ärzte der Region, unterstützt vom Rettungsdienst Teltow-Fläming, tätig sein. Die Möglichkeit zur Probenahme besteht derzeit montags bis donnerstags von 12 bis 14 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr.

 

Um die Kapazität der Einrichtung und Labore nicht zu überlasten, wird in der Regel nur getestet, wenn man vorab (möglichst telefonisch!) Kontakt zu seinem Hausarzt/seiner Hausärztin bzw. dem Gesundheitsamt Teltow-Fläming hatte und zu einem Abstrich geraten wird. Dies betrifft Personen, die an einem Infekt leiden UND Kontakt zu einem/einer Erkrankten hatten bzw. aus einem Risikogebiet kommen. Risikogebiete werden vom Robert Koch-Institut veröffentlicht: www.rki.de

 

Landrätin Kornelia Wehlan unterstreicht diese Bitte eindringlich: „Ich bin sehr froh darüber, dass nach Ludwigsfelde nun auch im Süden des Landkreises eine Testmöglichkeit für begründete Verdachtsfälle besteht. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen im Landkreis diese Option besonnen annehmen. Bitte vermeiden Sie unnötige Tests! Sie bringen ihnen per se keine Sicherheit. Auch sollte die Einrichtung nicht vorschnell an ihre Grenzen stoßen. Grippe- und Erkältungskrankheiten lösen ähnliche Symptome wie Covid-19 aus. Deshalb hören Sie bitte auf Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und holen Sie sich vor einem Test einen medizinischen Rat ein!“

 

Mit Stand vom 24. März 2020 sind im Landkreis Teltow-Fläming 23 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus bestätigt. Betroffen sind Personen aus den Städten und Gemeinden Am Mellensee, Baruth/Mark, Blankenfelde-Mahlow, Dahme/Mark, Großbeeren, Ludwigsfelde, Nuthe-Urstromtal, Rangsdorf und Zossen. Es gibt aktuell 180 Verdachtsfälle, 58 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Statistik wird auch im Internetauftritt des Landkreises täglich aktualisiert.

 

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Montag, 23.03.2020

Pressemitteilung LK TF - Corona-Virus–Dossier
Aktueller Stand des Infektionsgeschehens im Landkreis Teltow-Fläming

Stand: 23. März 2020

23 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus

bestätigte Infektionen in den Städten und Gemeinden:
Am Mellensee (1),
Baruth/Mark (1),
Dahme/Mark (1),
Ludwigsfelde (9),
Nuthe-Urstromtal (1),
Zossen (3),
Großbeeren (1),
Rangsdorf (2) und
Blankenfelde-Mahlow (4).

172 Verdachtsfälle
46 Personen in Quarantäne

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Sonntag, 22.03.2020

Leider nun auch der erste Fall in Dahme
Pressemitteilung LK TF - Corona-Virus–Dossier
Aktueller Stand des Infektionsgeschehens im Landkreis Teltow-Fläming

Stand: 22. März 2020
23 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus
betroffen: Baruth/Mark, Dahme/Mark, Ludwigsfelde, Zossen, Gemeinden Großbeeren, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow
199 Verdachtsfälle
48 Personen in Quarantäne

 

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Samstag, 21.03.2020

Presseinformation der Kreisverwaltung TF zum Infektionsgeschehen

 

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es mit Stand vom heutigen 21. März 2020 insgesamt 20 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus. Die erkrankten Personen kommen aus dem Raum Baruth/Mark, den Städten Ludwigsfelde und Zossen sowie den Gemeinden Großbeeren, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow. Ebenfalls mit Stand von heute sind 193 Verdachtsfälle zu prüfen und 41 Personen in Quarantäne.

 

Außerdem möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass ab Montag, 23. März 2020, der Ferienfahrplan gilt. Ausführliche Informationen unter http://www.teltow-flaeming.de/de/aktuelles/2020/03/ferienfahrplan.php Dort finden sich auch weiterführende Links zur Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming und zu Herz-Reisen. Beide publizieren ausführlich die aktuellen Fahrpläne und Zusatzangebote.

 

Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

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Freitag, 20.03.2020

COVID-19: Dahme-Spreewalds Krisenstab weiter im Einsatz

 

Landkreis ruft zum häuslichen Rückzug auf / Insgesamt 21 Infektionsfälle

 

Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald ist am heutigen Freitag erneut zu seiner täglichen Lagebesprechung zusammengekommen, um weitere notwendige Maßnahmen in der aktuellen Corona-Krise festzulegen. Das Gesundheitsamt informierte zunächst über die derzeitige Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19. Bestätigt wurden bisher insgesamt 21 positive Fälle der neuartigen Coronavirus-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (6), Lübben (5), Mittenwalde (3), Zeuthen (3), Wildau (2), Eichwalde (1), und im Amt Schenkenländchen (1). Bislang befinden sich alle Erkrankten in häuslicher Isolation, im stabilen Zustand und werden hausärztlich betreut. Nach wie vor muss niemand stationär behandelt werden. Aktuell sind 98 Quarantänen verhängt worden, 136 Verdachtsfälle werden abgearbeitet.

 

Die Vertreter der Krankenhäuser berichteten im Verwaltungsstab unter anderem von den jetzt an den Start gegangenen Fieberambulanzen. Von der Test-Möglichkeit einer stationären Abklärung begründeter Corona-Verdachtsfälle am Evangelischen Krankenhaus Luckau, der Spreewaldklinik Lübben und dem Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen machen die Patienten regen Gebrauch. Die dem Stab angehörende Polizeiinspektionen Dahme-Spreewald konnte berichten, dass sich die Situation der kilometerlangen Rückstaus auf Brandenburgs Autobahnen aufgrund der Einreisekontrollen an den Grenzübergängen zu Polen aus polizeilicher Sicht durch die eingeleiteten Maßnahmen wieder entspannt hat. Zuvor sind die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen am heutigen Morgen im Lübbener Landratsamt in einer erneuten Sonderberatung über das aktuelle Lagebild unterrichtet worden. Dabei haben sich die Hauptverwaltungsbeamten mit der Kreisverwaltungsspitze unter anderem zur Durchsetzung der seit Mittwoch auch im Landkreis geltenden SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg in den Städten, Ämtern und Gemeinden vor Ort abgestimmt.

 

Der stellvertretende Landrat und Gesundheitsdezernent Carsten Saß ruft die Bürger des Landkreises vor dem Hintergrund einer in Rede stehende Ausgangssperre zum freiwilligen häuslichen Rückzug auf, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen: „Die naive Sorglosigkeit Einiger ist völlig inakzeptabel und verantwortungslos gegenüber ihren Mitmenschen! Damit sich so wenige Menschen wie möglich mit dem COVID-19-Virus anstecken, kann und muss auch im Dahme-Spreewald-Kreis jede und jeder einen Beitrag leisten. Bitte beteiligen Sie sich! Bitte bleiben Sie zuhause!“, appelliert der Krisenstabsleiter.

 

Informationen für Bürger und Unternehmer

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Hier sind unter anderem ein Frage-Antwort-Katalog sowie Infos zur Notbetreuung in Kitas und Schulen und der landesweiten Eindämmungsverordnung abrufbar. Ende Februar wurde vom Landkreis Dahme-Spreewald zudem ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung.

 

Presseinformation Dahme-Spreewald

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Donnerstag, 19.03.2020

Corona-Virus: aktuelle Informationen des Infektionsgeschehens

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es bislang 12 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus (Stand: 19. März 2020). Die erkrankten Personen kommen aus dem Raum Baruth/Mark, den Städten Ludwigsfelde und Zossen sowie den Gemeinden Großbeeren, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow. 163 Verdachtsfälle sind noch zu prüfen, 29 Personen befinden sich in Quarantäne.

 

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Mittwoch, 18.03.2020

Die von Frau Ministerin signierte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg.

 

Verordnung

 

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Montag, 16.03.2020

Aktuelle Informationen des LK TF zum Corona-Virus

Heute hat der Krisenstab im Landkreis Teltow-Fläming seine Arbeit aufgenommen und eine erste Lageeinschätzung vorgenommen. Damit wurde die bisherige Arbeit des Einsatzstabes der Lage angepasst. Der Krisenstab steht unter Leitung von Dr. Silke Neuling. Sie führt den Katastrophenschutz im Landkreis. Der Krisenstab koordiniert alle erforderlichen Maßnahmen. In ihm sind tätig: die Landrätin, Beigeordnete und Dezernenten, relevante Ämter der Kreisverwaltung sowie wichtige externe Partner wie Krankenhäuser, Rettungsdienst, die kreiseigene Verkehrsgesellschaft und die Polizei.

 

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es bislang 6 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus und aktuell 89 gemeldete Covid-19-Verdachtsfälle (Stand: 16. März 2020, 17 Uhr). Die erkrankten Personen kommen aus dem Raum Baruth/Mark, der Stadt Ludwigsfelde sowie den Gemeinden Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow. Es geht allen den Umständen entsprechend gut, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne bzw. sind bereits wieder genesen.

 

Der Landkreis Teltow-Fläming hat am heutigen 16. März 2020 zwei Allgemeinverfügungen zum Unterricht an Schulen und zum Betrieb von Kindertageseinrichtungen erlassen.

Allgemeinverfügungen

Allgemeinverfügung zum Unterrichtsbetrieb

Die Allgemeinverfügung untersagt kreisweit an allen Schulen in Teltow-Fläming die Erteilung von Unterricht. Dies gilt vom 18. März bis voraussichtlich 19. April 2020 und betrifft alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, alle Förderschulen und Schulen des zweiten Bildungswegs in öffentlicher und freier Trägerschaft.

 

Allgemeinverfügung Kindertageseinrichtungen

Verboten ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen sowie Heimvolkshochschulen. Dies gilt von vom 18. März 2020 bis voraussichtlich zum 19. April 2020 und gilt für Kindertageseinrichtungen öffentlicher und freier Träger. Für Kitas mit Übernachtungsmöglichkeit gilt die Untersagung ab 18. März 2020, 10 Uhr.

 

Beide Allgemeinverfügungen sind im Amtsblatt 9/2020 des Landkreises Teltow-Fläming nachzulesen und regeln weitere Einzelheiten.

 

Weitere Allgemeinverfügungen des Landkreises, die bereits vom 13. März 2020 erlassen wurden, regeln den Umgang mit größeren Veranstaltungen und die Beschränkung des Besuchs von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationären Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe für Reiserückkehrer aus Risiko- und besonders betroffenen Gebieten.

 

Landrätin Kornelia Wehlan: „Wir haben eine besondere Situation, die besondere Maßnahmen erfordert. Ich danke allen Eltern und Einrichtungen, die heute sehr besonnen und mit großem Verständnis die notwendigen Maßnahmen für den Kita- und Schulbetrieb unterstützen. Ich weiß, dass die Einschränkungen mit Sicherheit nicht einfach sind. Aber es ist unsere Pflicht, die Infektionswege müssen verlangsamt werden, um Belastungen für unser Gesundheitssystem beherrschbar zu machen. Letztendlich ist es auch ein solidarischer Generationenpakt, wenn wir jetzt an unsere Eltern, Großeltern und besonders gefährdete Menschen denken! Die Solidarität der Gemeinschaft ist in diesen Tagen gefragt und wird es sicher noch länger sein.“

 

Kinderbetreuung ab 18. März 2020

Die Kindertagesbetreuung und die Betreuung im Rahmen der Schule wird im Landkreis Teltow-Fläming ab dem 18. März 2020 wie folgt geregelt:

 

Grundsätzlich sind alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung geschlossen, allerdings sollen in den Einrichtungen Gruppen zur Notbetreuung eingerichtet werden. Die Schulen bieten eine Notbetreuung in der regulären Schulzeit an. Eine Beschulung findet nicht statt. Die Betreuung wird von den Lehrkräften und Sozialarbeitern (wenn vorhanden) gewährleistet.

 

Die Träger der Einrichtung prüfen, wer einen Anspruch zur Notbetreuung hat. Dies sind nur Eltern, die in den in der Allgemeinverfügung genannten Bereichen der kritischen Infrastruktur. Dort müssen beide Elternteile beschäftigt sein. Für getrennt lebende Sorgeberechtigte ist die Person maßgeblich, bei dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. In strittigen Fällen obliegt die Entscheidung dem Jugendamt.

 

Die Entscheidung zur Erhebung von Elternbeiträgen in diesem Zeitraum obliegt dem Träger. Eine Vorgabe hierzu wird vom Landkreis nicht erfolgen. Grundsätzlich ist ein eventuell geringeres Einkommen der Eltern für diesen Zeitraum zu berücksichtigen. Eine Kostenübernahme gemäß § 90 Abs. 4 SGB VIII kann von den Eltern jederzeit beantragt werden.

 

Der Bereich der Kindertagespflege (Tagesmütter/Tagesväter) fällt nicht unter die Einschränkungen der Allgemeinverfügung, weil es sich um kleine Gruppen handelt. Tagespflegepersonen können eigenständig entscheiden, ob sie weiterhin die Betreuung der Kinder absichern oder ihre Tagespflegestellen schließen. In diesem Fall ist für betroffene Familien eine Notbetreuung in einer Einrichtung zu gewährleisten.

Arbeit in den Verwaltungen

In der Kreisverwaltung wird gerade geprüft, welche wichtigen Ämter und Sachgebiete Unterstützung bedürfen und wo der Dienstbetrieb eingeschränkt werden kann. Oberstes Gebot haben die öffentliche Sicherheit, der Bevölkerungsschutz und alle Aufgaben, die den Zahlungsverkehr mit Vertragspartnern und unseren Kund*innen betreffen. Der Außendienst wird soweit als möglich ausgesetzt. Der Publikumsverkehr soll in Kürze über Terminvergabe geregelt werden. Die Erreichbarkeit der Fachbereiche und vor allem die Bürgertelefone werden über zusätzliche Telefonkapazitäten gesichert, auch am Wochenende.

Kurse der Kreisvolkshochschule und Unterricht in der Kreismusikschule werden vorerst nicht stattfinden. Der Bücherbus fährt ebenfalls vorerst nicht.

 

Mit Schließung der Schulen wird auch der Betrieb in den Sporthallen eingestellt.

 

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Montag, 16.03.2020

Maßnahmen zum Schutz vor Corona-Infekten

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
 
um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bleiben alle Publikumsbereiche der Amtsverwaltung Dahme/Mark (Rathaus Dahme, Außenstelle Lichterfelde, Touristeninfo, Museum, Bibliothek, Sporthallen und Sportwelt und sonstige öffentliche Einrichtungen) ab sofort bis voraussichtlich zum 19.04.2020 für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Mitarbeiter sind unter den Ihnen bekannten Rufnummern und Mailadressen zu erreichen und werden Ihnen gern weiterhelfen. Persönliche Vorsprachen, die keinen Aufschub dulden, können nur in begründeten Fällen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung wahrgenommen werden.
 
Reiserückkehrer aus Risikogebieten sowie Personen, bei denen ein Infektionsverdacht nach den Kategorisierungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) besteht, haben Betretungsverbot in den o. g. Institutionen. Wir weisen eindringlich darauf hin, die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen zu beachten.
 
Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen, die gewährleisten sollen, dass die Amtsverwaltung arbeitsfähig bleibt.
 
Das  Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming hat eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 03371 608-6666 gibt es montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr Antworten auf dringende Fragen zum Thema Corona-Virus. Aktuelle Informationen werden zudem auf der Webseite des Landkreises veröffentlicht. Unter www.teltow-flaeming.de werden die Informationen zum Thema Corona-Virus täglich aktualisiert.
 
Bis heute Montag, 16.03.2020; 12:00 Uhr gibt es laut aktueller Information des Gesundheitsamtes Teltow-Fläming bisher keine Verdachtsfälle von Corona im Amt Dahme/Mark.
 
David Kaluza
Amtsdirektor

 

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Sonntag, 15.03.2020

Corona-Virus: Aktuelle Lage in TF

Kitas und Schulen in TF schließen ab Mittwoch, 18. März 2020 Tagespflegestellen bleiben geöffnet – Krisenstab nimmt Arbeit auf

 

Landrätin Kornelia Wehlan informiert:

Kitas und Schulen in Brandenburg schließen ab Mittwoch, 18. März 2020. Das hat die Landesregierung am 13. März 2020 beschlossen Eine Notversorgung soll gewährleistet werden. Bereits am Freitag hat die Landrätin mit allen Bürgermeister*innen die aktuelle Lage zum Coronavirus erörtert und Maßnahmen besprochen. Am Samstagvormittag hat die Landesregierung Brandenburgs mit den Landräten und Oberbürgermeistern den dringenden Handlungsbedarf abgesteckt. Es wird in Kürze eine Weisung des Landes ergehen, wie die Schließung der Kitas und die Aussetzung des regulären Unterrichts in den bis 19. April 2020 umgesetzt werden soll. Eine Notbetreuung für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen, die für die Sicherung des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes notwendig sind und keine andere Möglichkeit der Betreuung haben, ist vorgesehen. Das betrifft z.B. medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr und zentrale Bereiche der Verwaltung der Kommunen sowie der Versorgung der Bevölkerung.

 

Landrätin Kornelia Wehlan appelliert an die Eltern „Bitte prüfen Sie alle Möglichkeiten, Ihre Kinder zuhause zu betreuen! Lassen Sie uns Zeit gewinnen! Es geht darum, die Infektionsketten zu unterbrechen und das weitere Vorgehen zu organisieren.“

Appell an Einwohner*innen, Unternehmen. Einrichtungen und Behörden

Die Landrätin appelliert an alle Unternehmen, Behörden und Einrichtungen, gemeinsam mit den Beschäftigten flexible Lösungen für diese Ausnahmesituation zu finden.

Zudem ruft sie dazu auf, alle sozialen Kontakte möglichst zu vermeiden. Sie empfiehlt, Veranstaltungen abzusagen und rechnet mit dem Verständnis und der Besonnenheit der Einwohner*innen Teltow-Flämings.

„Die Lage ändert sich stündlich“, so Wehlan. „Was gestern noch als geeignete Maßnahme erschien, wie das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern, erweist sich heute nicht mehr als ausreichend. Ich bitte Sie alle, die in unserm Landkreis leben und arbeiten: Unterschätzen Sie die Situation nicht! Achten Sie auf Ihre Nächsten, unterstützen Sie Ihre Nachbarschaft!“

Wie viele Menschen gelten offiziell im Landkreis als infiziert?

Mit Stand 15. März 2020, 15 Uhr waren 6 Menschen registriert, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert sind. 104 Menschen gelten als Verdachtsfälle.

Welche Veranstaltungen sind verboten, damit sich das Coronavirus nicht schnell ausbreitet?

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sind tabu. Das hat das Gesundheitsministerium am Donnerstag angewiesen und ist in einer Allgemeinverfügung des Landkreises unverzüglich umgesetzt worden. Wenn eine Veranstaltung mehr als 100 Teilnehmer*innen und weniger als 1000 hat, müssen die Kreise und kreisfreien Städte darüber entscheiden, ob sie noch stattfinden kann. Das betrifft auch private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten. „Eigentlich gibt es gerade keinen Grund zu feiern“, so Wehlan. Sie appelliert an alle Veranstalter, auch Events mit mehr als 100 Besuchern abzusagen: „Treffen Sie eine verantwortungsbewusste Entscheidung!“

Was passiert mit Menschen, die aus Risikogebieten nach TF zurückkehren?

Wer in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet – wie Italien – oder einem besonders betroffenen Gebiet – wie dem Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen – war, darf zwei Wochen lang Kitas, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser und Pflegeheime nicht betreten. Ausgenommen davon sind aber Patienten, die gerade behandelt werden und Ärzt*innen, Schwestern und Pfleger, die sich aber im Kontakt mit Patienten besonders schützen müssen.

Werden alle Schulen schließen?

Ab Mittwoch findet an Schulen vorerst bis zum Ende der Osterferien kein regulärer Unterricht statt. Dies gilt für alle Schulformen – auch für Berufsschulen. Ausgenommen sind Förderschulen für Kinder, die schwerstmehrfach behindert sind und für Kinder mit Förderbedarf „geistige Entwicklung“ – und unabhängig von der Trägerform. Das Lehr- und weiteres Personal wird in der Regel an den Schulen sein. Von dort aus werden Schüler z. B per Telefon oder E- über Unterrichtsinhalte informiert. Die entsprechenden Arbeiten müssen die Kinder von zu Hause erledigen. Berufsschülerinnen und Berufsschüler sollen nach Möglichkeit in dieser Zeit an ihren Ausbildungsstätten arbeiten. Die Abiturprüfungen sind laut Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg nicht in Gefahr; Nachschreibetermine werden angeboten. Der Beginn des Sommersemesters an Hochschulen wird auf den 20. April verschoben.

Was wird mit den Kitas und Tagespflegestellen?

Die Kitas werden ab 18. März bis vorerst zum Ende der Osterferien geschlossen. Tagespflegestellen können grundsätzlich geöffnet bleiben.

Wie wird die Notbetreuung organisiert?

In den Kommunen des Landkreises wird eine Notbetreuung für Kinder und Schüler*innen sichergestellt. Um dies zu organisieren, hat der Landkreis in Absprache mit den Bürgermeister*innen alle Kitas und Schulen aufgefordert, am Montag und Dienstag den Bedarf zu erfassen. „Ich bitte alle Eltern um Mithilfe“, so die Landrätin. „Melden Sie Ihren tatsächlichen Bedarf umfassend und zügig!“

Und das öffentliche Leben?

„Wir können derzeit nicht so weiterleben wie bisher“, betont die Landrätin. „Jeder trägt jetzt nicht nur Verantwortung für sich oder seine Familie, sondern auch für die Allgemeinheit!“ Viele Kulturveranstaltungen wurden bereits abgesagt oder verschoben. Einrichtungen schließen vorerst bis zum 19. April. Auch die kreiseigenen Kultur- und Sportstätten werden auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Selbstverständlich können und sollten Sie – gerade mit Ihren Kindern – an die frische Luft gehen. Meiden Sie aber auf jeden Fall Menschenansammlungen und fahren Sie Ihre Sozialkontakte auf das Minimum zurück!

Denken Sie auch beim Einkaufen an die Hygieneregeln, halten Sie Abstand zu anderen Personen und nicht zuletzt: Kaufen Sie mit Bedacht ein! Die Versorgung wird weiterhin gewährleistet sein. Hamsterkäufe sind unnötig und unsozial.

Wie geht es weiter?

Die Koordination aller erforderlichen Maßnahmen im Landkreis hat der Krisenstab vom Einsatzstab bei der Landrätin übernommen. Informationen für die Bevölkerung werden weiterhin auf www.teltow-flaeming.de/corona veröffentlicht.

 

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Sonntag, 15.03.2020

Dahmer Nachbarschaftshilfe

Wer helfen will und kann ist hier richtig.

 

Es werdenndringend Menschen aus Dahme/Mark und Umgebung gesucht, die mit uns gemeinsam die nächsten Wochen für Senioren und besonders gefährdete Mitbürger einkaufen gehen, um dieser Risikogruppe den besten Schutz zu ermöglichen. Erstmal geht es darum, zu erfassen, wieviele freiwillige Helfer wir zusammenbekommen um abzuschätzen, wievielen Menschen wir überhaupt helfen können.

 

Also bitte teilt diese Gruppe mit Bekannten und meldet Euch, wenn Ihr möglicherweise helfen wollt.

 

Danke! Juliane Kirchhoff

 

Dahmer Nachbarschaftshilfe

 

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Samstag, 14.03.2020; 10 h

Kitas und Schulen schließen

Das Land Brandenburg hat die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis voraussichtlich 19. April 2020 angekündigt.

Notfallbetreuung

Gleichzeitig soll jedoch die Daseinsvorsorge gesichert werden. Dazu gehört, dass auch genügend Personal für die so genannte kritische Infrastruktur zur Verfügung steht. Deshalb wird eine Notfallbetreuung an den Schulen und Kindertagesstätten eingerichtet. Einzelheiten, welche Einrichtungen dies anbieten, werden mit den Bürgermeister*innen und dem Amtsdirektor sowie den Schulträgern in Kürze geklärt. Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

In Deutschland zählen dazu:

  • Energieversorgung (Elektrizität, Kernkraftwerke, Gas, Mineralöl)
  • Informationstechnik und Telekommunikation (Telekommunikation, Funk- und Fernsehen, Internet)
  • Transport und Verkehr (Bahn, ÖPNV, Schifffahrt, Luftverkehr, Straße, Postwesen)
  • Gesundheit (alle Einrichtungen zur medizinischen Versorgung, Labordiagnostik)
  • Bestattungswesen
  • Wasser (Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung)
  • Ernährung (vom Großhandelslager bis zum Einzelhandel, Lebensmittelerzeuger (Tierhalter, Landwirte, Gärtner), lebensmittelverarbeitende Betriebe
  • Entsorgung (Müll aller Art, Tierkörperbeseitigung)
  • Finanz- und Versicherungswesen,
  • Staat und Verwaltung (Verwaltung auf allen Ebenen von Kommune bis Bund, Polizei, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, THW, Verteidigung)

Bedarf anmelden

Eltern, die in einer Organisation oder Einrichtung der kritischen Infrastruktur arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben, sollten am Montag, dem 16. März 2020, ihren Bedarf in der Einrichtung anmelden. In den Einrichtungen wird ein Anmeldeformular ausgelegt sein, das auch hier heruntergeladen werden kann:

 

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Freitag, 13.03.2020; 18 h

Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen des Amtes Dahme/Mark,


ich möchte Sie bitten nicht in Panik zu verfallen, sondern sich weiterhin besonnen zu verhalten. Bisher gibt es keinen Coronapatienten im Amtsgebiet, aber es wird nur eine Frage der Zeit sein.


Ich war heute Vormittag (Freitag) zur Beratung bei der Landrätin, bei der alle Hauptverwaltungsbeamten (bis auf Jüterbog) anwesend waren. Heute Nachmittag tagte der Krisenstab des Amtes Dahme/Mark. Die Kitas und Schulen werden ab Mittwoch geschlossen. Bis dahin arbeiten wir an einer Notbetreuung für die Kinder, die ab Mittwoch 18.03. bis vorerst 18.04.2020 gilt.


Bitte versuchen Sie eine Betreuung im privaten Umfeld zu sichern. Unser Wirtschaftsystem darf nicht zusammenbrechen. Aktuelle verlässliche Informationen werden wir für sie sofort online stellen. Bitte vermeiden Sie unnötige soziale Kontakte.


Grüße David Kaluza
Amtsdirektor Amt Dahme/Mark

 

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Freitag, 13.03.2020; 09:30h

Bisher keine Verdachtsfälle von Corona im Amt Dahme/Mark

Laut aktueller Information des Gesundheitsamtes Teltow-Fläming gibt es bisher keine Verdachtsfälle von Corona im Amt Dahme/Mark.

 

Aktuelle Meldungen zum Thema Corona-Virus im Landkreis Teltow-Fläming finden Sie auf der Homepage des Landkreises.

 

Corona-Virus-Dossier vom Landkreis Teltow-Fläming

 

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Montag, 09.03.2020

Erster Corona-Fall in TF

Person aus Raum Baruth/Mark erkrankt - Gesundheitsamt TF hat Kontaktpersonen ermittelt. Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es den ersten bestätigten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus. Betroffen ist eine Person aus dem Raum Baruth/Mark, die zuvor im Skiurlaub in Südtirol war. Sie wird ärztlich betreut und befindet sich in Quarantäne.

 

Gesundheitsamt hat Kontaktpersonen ermittelt

Das Gesundheitsamt Teltow-Fläming hat seit dem heutigen 8. März 2020 Kenntnis vom positiven Testergebnis. Es hat umgehend mögliche Kontaktpersonen recherchiert und steht mit ihnen in Verbindung. Auch sie werden 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Nach aktuellem Wissensstand hatten aus dem Landkreis Teltow-Fläming zwei Menschen Kontakt mit der erkrankten Person.

 

Landrätin: "Wir setzen alles daran, die Infektionskette zu unterbrechen"

Landrätin Kornelia Wehlan: „Wir mussten damit rechnen, dass das neuartige Virus um unseren Landkreis keinen Bogen macht. Die zuständigen Behörden haben schnell reagiert und alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Ich wünsche der erkrankten Person gute Besserung. Wir setzen alles daran, die Infektionskette zu unterbrechen.“ 

 

Aktuelle Informationen auf tf.de, Bürgertelefon geschaltet

Aktuelle Informationen zum Thema neuartiges Corona-Virus gibt es im Internetauftritt des Landkreises Teltow-Fläming. In der vergangenen Woche wurde zudem eine Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 03371 608-6666 zu erreichen ist.

 

Richtiges Verhalten im Verdachtsfall

Nach wie vor gilt: Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen haben.  Der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus ist dann begründet, wenn die betreffende Person an Erkrankungen der Atemwege bzw. unspezifischen Symptomen leidet UND zuvor in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ist das der Fall, sollte man sich telefonisch beim Hausarzt/der Hausärztin oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 melden.

 

Besonnenheit bewahren, Hygieneregeln beachten

Auch nach dem ersten Krankheitsfall sollte die Bevölkerung besonnen und achtsam reagieren. Wie schon mehrfach betont, ist die Einhaltung der Hygieneregeln besonders wichtig. Hier steht das gründliche Waschen der Hände mit Wasser und Seife an erster Stelle. Außerdem sollte man auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichten und Abstand zu Personen halten. Reisen in Risikogebiete sollten unterbleiben. Wer erkältet ist, sollte zum Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge benutzen und sich ggf. krankmelden.

 

Weitere Informationen zum Thema

Im Internetauftritt des Landkreises werden die Informationen zum Thema Corona-Virus fortlaufend aktualisiert und in einem Dossier zusammengefasst.

 

Pressestelle LK TF