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Geschichte

 

Das Amt Dahme/Mark wurde am 1.7.1992 gegründet. Es besteht seit der Gemeindegebietsreform 2003 aus der Stadt Dahme und den Gemeinden Dahmetal und Ihlow. Die 23 Orte des Amtes, das dürfte einmalig im Land Brandenburg sein, stammten aus vier "Alt-Kreisen": Luckau, Herzberg, Jüterbog und Luckenwalde. Die Amtsverwaltung hat ihren Sitz im Dahmer Rathaus.

Die Gemeinden, das lassen die Ortsnamen bzw. deren ursprüngliche Schreibweisen erkennen, sind einerseits slawischen Ursprungs oder sie wurden durch einwandernde Flamen zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert gegründet. Das Land Dahme, so die historische Bezeichnung dieser Gegend, ist somit das östliche Tor des Flämings.

 

Dahme, Sitz des gleichnamigen Amtes, wurde erstmals 1186 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter hatte der Ort durch seine strategisch günstige Lage an einem Seitenarm der Lüneburger Salzstraße nicht nur als Handelspunkt große Bedeutung. Auch als Heeressammelpunkt war das Städtchen interessant, bestand doch hier in weitem Umkreis die einzige Möglichkeit, trockenen Fußes über die damals sumpfige Niederung des Flusses Dahme zu gelangen.

 

Häufig wechselte im Laufe der Jahrhunderte die Herrschaftszugehörigkeit: der Kaiser, die Magdeburger Erzbischöfe, sächsische Kurfürsten und schließlich preußische Könige herrschten über Stadt und Umland. Die Preußen waren es im übrigen, welche Dahme 1815 dem Kreis Jüterbog-Luckenwalde zuordneten. Erst die Behörden der DDR teilten die Stadt 1953 dem Kreis Luckau zu. Im Zuge der Kreisgebietsreform 1993 entschied sich die Stadtverordnetenversammlung schließlich zum Wechsel in den neuen Kreis Teltow-Fläming.

 

Neben der Landwirtschaft spielte schon immer das Handwerk eine große Rolle im wirtschaftlichen Leben. Hervorzuheben ist hierbei die Zigarren- (bis etwa 1965) und die Schuhproduktion. Wie viele Betriebe, schloss die letzte Schuhfabrik Anfang der `90er Jahre. Inzwischen wurde in Dahme ein Gewerbegebiet erschlossen, auf dem erste Betriebe angesiedelt sind. Besonders etabliert haben sich mehrere Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Über 400 Plätze - vom betreuten Wohnen für Senioren bis zur stationären Pflege, ambulante Pflegedienste und mehrere Seniorenbegegnungsstätten stehen zur Verfügung. Amt, Stadt und Gemeinden bemühen sich, die Entwicklung des Tourismus voranzutreiben.

 

[Geschichtlicher Abriss in Jahreszahlen]