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Bollensdorf

Kirche von Bollensdorf

Ortsteil der Gemeinde Ihlow

Den Namen des Ortes Bollensdorf auf Bohlendämme über die sumpfige Niederung des Schweinitzer Fließes zurückzuführen, wie es im Volksmund heißt, hat leider keine Berechtigung. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1368 zurück. Im 18. Jh. nahm die Entwicklung des Dorfes einen enormen Aufschwung, wesentlich geprägt durch das Gut. Noch heute gehören zum typischen Ortsbild Dreiseithöfe mit giebelständigen Wohnhäusern, die vorwiegend aus den Jahren nach 1848 stammen, da das Dorf zu diesem Zeitpunkt fast völlig den Flammen zum Opfer fiel. An der Stelle des 1945 abgebrannten Gutshauses schufen sich die Bollensdorfer 1952 ihre eigene kleine Fachwerkkirche, denn sie fühlten sich im Dahmer Kirchensprengel nicht sonderlich wohl. Heute kann man sich im Ort durchaus wohlfühlen. Im Zuge der Dorferneuerung wurde großes Augenmerk auf die Verschönerung des Parkes gelegt. Die Einwohner pflanzten neue Bäume und erneuerten den Spielplatz für die Jüngsten. Von Bollensdorf aus lohnt sich eine Wanderung durch Kiefernwälder zum 1 km entfernten Körbaer Teich.